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Frosted-Gold-Collier und Sunburst-Armreif aus der Linie Dream of Joux, Royal Oak Joaillerie 2026.
Frosted-Gold-Collier und Sunburst-Armreif aus der Linie Dream of Joux, Royal Oak Joaillerie 2026.
© Audemars Piguet · Quelle · Nutzungsbedingungen

Schmuck · Neue Kreationen

Audemars Piguet: Die Royal Oak erhält eine neue Form

Die Royal Oak erkennt man an ihrer Lünette, aber auch am Rhythmus ihres Armbands. Mit der in einer offiziellen Mitteilung vom 2. Oktober 2026 angekündigten Royal Oak Joaillerie macht Audemars Piguet diese Geometrie zum Ausgangspunkt für Colliers, Armreifen und Ohrringe. Ein vertrautes Uhrendesign lässt sich damit auf neue Weise tragen.

Das Armband wird zum Hauptmotiv

Die Kollektion greift auf, was dem Royal-Oak-Armband seine Präsenz verleiht: bewegliche Glieder, Facetten und den Wechsel unterschiedlicher Oberflächen. In einem anderen Maßstab entstehen daraus eine Linie um den Hals oder eine Struktur am Handgelenk. Die Verwandtschaft ist erkennbar, auch ohne Zifferblatt.

Gerade dieser Wechsel macht den Entwurf interessant. Die Schmuckstücke übernehmen mehr als einen berühmten Namen. Sie entwickeln eine Form weiter, die Uhrenliebhabern bereits vertraut ist. Die Wiedererkennbarkeit entsteht durch die Konstruktion ebenso wie durch die Signatur.

Drei unterschiedliche Lichtwirkungen

Dream of Joux übersetzt Landschaften des Jura in Kompositionen aus Edelsteinen. Zugefrorene Seen, Nachthimmel und Blumen inspirieren die Farbwelt. Risoud Eclipse setzt auf dunklere Kontraste. Beim Collier mit der Referenz ROA.COL.162.OT.ZZ.02 umgeben geschwärztes Titan und Weißgold fünf von Diamanten akzentuierte Smaragde im Zuckerhutschliff. Ein achteckiger Verschluss und herausnehmbare Glieder ergänzen den konstruktiven Ansatz.

Frosted Gold geht einen anderen Weg. Das Funkeln entsteht im Metall selbst: Ein Werkzeug mit Diamantspitze setzt feinste Vertiefungen in die Oberfläche. Das mit Carolina Bucci auf Grundlage einer florentinischen Handwerkstechnik entwickelte Finish verleiht dem Gold eine schimmernde Textur. Anders als bei einer Pavé-Fassung entsteht der Lichteffekt hier durch das Relief des Goldes.

Der Risoud-Eclipse-Armreif am Handgelenk. Das Foto zeigt den Armreif, nicht das im Text beschriebene Collier.
Der Risoud-Eclipse-Armreif am Handgelenk. Das Foto zeigt den Armreif, nicht das im Text beschriebene Collier.
© Audemars Piguet · Quelle · Nutzungsbedingungen

Eine weniger bekannte Seite der Geschichte

Schmuck ist für Audemars Piguet kein erst 2026 entdecktes Gebiet. Die Archive dokumentieren Schmuckuhren seit dem 19. Jahrhundert und später zahlreiche Accessoires und Schmuckstücke ohne Uhrwerk. Sie erinnern außerdem daran, dass Gérald Genta, der Gestalter der Royal Oak von 1972, ausgebildeter Goldschmied war.

Dieser Hintergrund verändert den Blick auf die Kollektion. Glieder und Oberflächen verlassen ihr ursprüngliches Umfeld nicht vollständig. Vielmehr tritt eine gestalterische Nähe zum Schmuck hervor, die bereits im Entwurf der Uhr angelegt war.

Das Schmuckstück jenseits seines Namens betrachten

Aufschlussreich ist, wie diese Kreationen am Körper wirken: die Bewegung eines Colliers, die Breite eines Armreifs, der Übergang von einer dunklen Fläche zu einem farbigen Stein. Der Name Royal Oak weckt Aufmerksamkeit; die Komposition muss sie anschließend halten.

Aus unserer Sicht verdient die Kollektion einen eigenständigen Blick, auch von Menschen, die keine Uhr der Marke tragen. Sie stellt eine reizvolle Designfrage: Wie weit kann sich eine Form entwickeln, ohne ihre Wiedererkennbarkeit zu verlieren?

Dream-of-Joux-Ohrring: Die Geometrie der Royal-Oak-Glieder wird als Ohrhänger weitergeführt.
Dream-of-Joux-Ohrring: Die Geometrie der Royal-Oak-Glieder wird als Ohrhänger weitergeführt.
© Audemars Piguet · Quelle · Nutzungsbedingungen

Die Neuheit liegt darin, aus dem Armband eine eigenständige Formensprache zu entwickeln. So setzt die Kollektion die Geschichte der Royal Oak fort und gibt dem Schmuck zugleich seinen eigenen Raum.

Wenn Sie nach einem bestimmten Stück suchen, können Sie mit dem ABJ-Team sprechen. Eine mögliche Beschaffung ist jeweils gesondert zu prüfen.

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