Der Reiz der springenden Stunde
Die Stunde erscheint als Ziffer und springt nach sechzig Minuten in einem Zug weiter. Dieses kleine mechanische Ereignis verändert den Blick aufs Zifferblatt: Man liest die Anzeige und wartet beinahe darauf, sie umspringen zu sehen. Ein leises Vergnügen in einer so vertrauten Geste wie dem Blick aufs Handgelenk.
Art déco im Detail
Die Manufaktur nennt das Vormodell 1271 von 1929 als eine ihrer Referenzen. Vertikale Rillen, stromlinienförmige Konturen und eine reduzierte Komposition verleihen der Neo Frame eine unverwechselbare Identität. Roségold rahmt das schwarze Saphirglas ein; ein strukturiertes Kalbslederband ergänzt die Geometrie.
Für uns liegt der Reiz im Gleichgewicht zwischen Fläche und Relief. Die Mitte des Zifferblatts lässt der Gestaltung Raum, während die Seiten den Blick anziehen. Wer Uhren jenseits der runden Form schätzt, findet schon im Design einen Grund zum Innehalten — noch vor dem Blick auf die Mechanik.
Eine Komplikation für den Alltag
Die Neo Frame wird vom Kaliber 7122 angetrieben, dem ersten automatischen Werk von Audemars Piguet mit springender Stunde. Die angegebene Gangreserve beträgt 52 Stunden. Hinter der zurückhaltenden Gestaltung steht somit eine besondere Art der Zeitanzeige.
Eine andere Art, eine Sammlung aufzubauen
Eine Uhr mit Charakter kann eine Sammlung durch neue Tragegewohnheiten bereichern. Hier liegt das Interesse in Anzeige, Form und Materialkontrasten. Genau diese Details können Tag für Tag Freude bereiten, lange nachdem der erste Neuheitseffekt verflogen ist.
Interessieren Sie sich für eine besondere Gehäuseform oder eine konkrete Referenz? ABJ kann Sie bei der Suche nach einem seltenen Stück begleiten.
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